29. April 2020

HSPler Dirk Hoppen­s­tedt über die Verein­bar­keit und Bedeu­tung von Ehrenamt, Karriere und Familie

Würde es mehr Menschen wie ihn geben, wäre die Welt ein besserer Ort – davon sind wir bei HSP über­zeugt: Dirk Hoppen­s­tedt von HSP STEUER Burg­wedel & Hambühren ist Steuer­fach­ange­stellter, Feuer­wehr­mann und Johan­niter Unfall­helfer und noch viel mehr. Hier berichtet er, wie er seine Ehren­ämter mit dem Beruf verein­bart, wie ihn seine Kanzlei dabei unter­stützt und welche Auswir­kungen das Corona-Virus für ihn hat.

Wenn man sich mit Dirk Hoppen­s­tedt über seine Tätig­keiten unter­hält, könnte man meinen, seine Tage würden mehr Stunden haben, als die aller anderen. Der Fami­li­en­vater aus Wietze arbeitet seit 2009 bei HSP STEUER burg­wedel & Hambühren als Steuer­fach­ange­stellter. Zu seinen Haupt­tä­tig­keiten in der Kanzlei zählen die Finanz­buch­hal­tung und die Erstel­lung von Steu­er­erklä­rungen und Jahres­ab­schlüssen. Er ist Digi­ta­li­sie­rungs­be­auf­tragter, DATEV-Experte für digi­tale Finanz­buch­hal­tung und Stand­ort­leiter in Hambühren für die HSP STEUER GROHS & ZICHA Steuer­beratungs­gesellschaft Part­ner­schafts­ge­sell­schaft mbB.

Doch sein Herz schlägt nicht nur für Steuern:

Die Fußball­lei­den­schaft seiner Freunde konnte er damals 13-Jährige nicht teilen, weshalb er sich mal das Hobby seines Bruders genauer ansah – zum Glück, wie wir heute finden. Denn so fand Dirk Hoppen­s­tedt 1995 zur Jugend­feu­er­wehr. Ein paar Jahre später wech­selte er in die Einsatz­ab­tei­lung, in der er heute noch tätig ist. Nebenbei ist der stell­ver­tre­tende Gemein­de­ju­gend­feu­er­wehr­wart auch Betreuer der Jugend­feu­er­wehr, die er selbst 10 Jahre lang geleitet hat. Dies ist für ihn eine der schönsten Aufgaben inner­halb der Feuer­wehr und bezüg­lich der Nach­wuchs­för­de­rung auch eine der Wich­tigsten: „Gibt es zum Beispiel was Span­nen­deres einen Jugend­li­chen erst in der Jugend­feu­er­wehr auszu­bilden und später plötz­lich mit ihm zusammen unter Atem­schutz einen Gebäu­de­brand zu bekämpfen?“.

Als wäre dies alles nicht tages­fül­lend genug, entschied sich Dirk Hoppen­s­tedt 2002 dazu, für die Johan­niter Unfall Hilfe tätig zu werden. Dies war wohl die beste Entschei­dung seines Lebens – denn dort lernte er seine heutige Ehefrau kennen! Der Slogan „Ehrenamt verbindet“ passt hier wohl wie die Faust aufs Auge.

Doch wie funk­tio­niert so viel Ehrenamt trotz Voll­zeit­stelle und Familie?

Die Feuer­wehr befindet sich im Nach­barort seiner Kanzlei, was ihm schon mal sehr entge­gen­kommt. Doch auch dies wäre unnütz, wenn Mandant*innen, Kanz­lei­lei­tung und die Kolle­gen­schaft nicht voll hinter ihm stehen würden.

Ihm wird freie Hand gelassen, wenn es darum geht zu entscheiden, wenn er tatsäch­lich die Arbeit abbre­chen muss oder wann der Mandan­ten­termin gerade doch wich­tiger ist. Diese Entschei­dung obliegt nur ihm. Auch für seine Lehr­gänge für die Ehren­amt­lich­keit wird er wie selbst­ver­ständ­lich frei­ge­stellt oder auch für die Sommer­fe­rien, in denen er jedes Jahr das Jugend­feu­er­wehr­zelt­lager betreut.

Für seine ehren­amt­liche Tätig­keit zollen ihm seine Kolleg*innen großen Respekt und viel Verständnis. So kommt es oft vor, dass sie für ihn spontan Termine umlegen oder für ihn einspringen oder seinen Computer runter­fahren, weil er sofort zum Einsatz losmusste. Für die stetige Unter­stüt­zung, damit er sein Ehrenamt ausüben kann, richtet Dirk Hoppen­s­tedt an dieser Stelle einen beson­deren Dank an den gesamten Standort Hambühren aus.

Die Wich­tig­keit der Aufgabe einer Feuer­wehr für die Gemeinde vor Ort ist wohl nicht zu erläu­tern. Dirk Hoppen­s­tedt persön­lich begeis­tert die Kame­rad­schaft, die Technik, das Team­work und die große Unbe­kannte, nicht zu wissen wann ihn was als nächstes erwartet. Außerdem freut er sich über den Spaß, den die Kammer­aden unter­ein­ander haben, sowie darüber, dass man sich stets aufein­ander verlassen kann.

Beson­ders stolz ist er auch darauf, dass seine gesamte Familie das Ehrenamt mit ihm teilt. Sein Sohn Till ist Mitglied der Kinder­feu­er­wehr, welche seine Frau Anja betreut, und seine Tochter Svea wech­selt zurzeit zur Jugend­feu­er­wehr. Das gemein­same Hobby mit der gesamten Familie zu teilen ist für Dirk Hoppen­s­tedt das Schönste über­haupt.

Anja Till Svea Dirk bei der Feuerwehr
Anja, Till, Svea und Dirk bei der Feuer­wehr

Wieso macht er eigent­lich nicht sein Hobby zum Beruf?

Ganz einfach: Dann wäre es kein Hobby mehr. Das Schöne ist aber, dass sein Beruf und sein Hobby gewisse Paral­lelen haben. Bei beiden Tätig­keiten kommt man ohne Team­work nicht weiter. Außerdem hilft ihm seine Führungs­er­fah­rung aus dem Ehrenamt auch in seiner Posi­tion als Stand­ort­leiter durchaus weiter.

Das Corona-Virus hat all seine Lebens­be­reiche verän­dert

Wie bei den meisten Leuten hat das Corona-Virus einen enormen Einfluss auf sein Leben. Sowohl bei der Johan­niter als auch bei der Feuer­wehr wurden sämt­liche persön­liche Treffen und Übungs­dienste abge­sagt. Den schwersten Einschnitt musste Dirk Hoppen­s­tedt vor Kurzem mit seinen Kammer­aden erfahren: Ein Kamerad der Alters­ab­tei­lung ist plötz­lich und uner­wartet verstorben. Aufgrund der aktu­ellen Lage konnten sie ihn nicht auf seinem letzten Weg begleiten. „Ich muss zugeben, hier kommt man tatsäch­lich an die Verständ­nis­grenze für die aktu­elle Lage.“, so Dirk Hoppen­s­tedt zu der Situa­tion.

Das Einsatz­ge­schehen ist momentan außer­ge­wöhn­lich ruhig, aber auch dafür wurden Vorkeh­rungen getroffen: Die Fahr­zeuge rücken nicht mehr voll besetzt aus, sodass auch in den engen Fahr­zeugen etwas mehr Abstand gewahrt wird. Um die Schlag­kraft zu erhalten, kommt eine weitere Feuer­wehr bei größeren Einsätzen gleich dazu.

Sein Arbeit­geber unter­stütz ihn auch in dieser außer­ge­wöhn­li­chen Lage bestens: Abge­sehen von Home-Office und der selbst­stän­digen Zeit­ein­tei­lung stellt HSP STEUER Burg­wedel & Hambühren ihm HSP.ZOOM, das Video­kon­fe­renz­system der HSP GRUPPE, bereit, damit sich die Kammer­aden online treffen können.

Wir von der HSP GRUPPE bedanken uns zum einen für den offenen Austausch mit dir, lieber Dirk, aber vor allem für deinen uner­müd­li­chen Einsatz bei HSP und für die Gesell­schaft! Man könnte fast meinen, unser Claim „Herz. Stärke. Part­ner­schaft.“ wäre dir auf den Leib geschrieben, denn genau das verkör­perst du! Wir sind stolz darauf, dass du Teil unsere Gemein­schaft bist. Bleib wie du bist!

PS: Hat der Artikel Ihr Inter­esse an einem ehren­amt­li­chen Enga­ge­ment geweckt? Haben Sie noch weitere Fragen zu Dirk Hoppen­s­tedts Arbeit? Kontak­tieren Sie ihn gerne direkt via E-Mail: d.hoppenstedt@hsp-steuer.de.

Vielen Dank für die Bereit­stel­lung der Fotos an Heiko Thies und Timo Hilmer.


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