3. Mai 2016

Beschaffung – so gibt es mehr fürs Geld

Online­shop­ping von Verbrauchs­ma­te­ria­lien verspricht weniger Aufwand und Kosten. Aber im Einkauf spielen auch Service und Vertrags­de­tails eine große Rolle. Oft ist der Bezug über Verbund­gruppen oder vom Händler vor Ort immer noch die beste Wahl.

Text: Harald KleinONLINE­HÄNDLER: eignen sich für viele Büro­ar­tikel oder Verbrauchs­güter und bieten sehr güns­tige Kondi­tionen. Studieren Sie die AGB und achten Sie darauf, ob der Shop ein kosten- oder porto­freies Rück­sen­de­recht einräumt und ob die Gewähr­leis­tungs­frist zwei Jahre beträgt. Unter­su­chen Sie die Ware beim Eingang und geben Sie dem Zusteller beschä­digte Teile wieder mit.

LOKALE EINZEL­HÄNDLER: lassen bei den Kondi­tionen mit sich reden, wenn das Gespräch gut vorbe­reitet ist. Wer Vergleichs­preise recher­chiert hat, kann Rahmen­ver­träge zu ähnlich guten Kondi­tionen wie bei Online­händ­lern abschließen. Sinn­voll ist der Einkauf vor Ort vor allem bei Produkten, die später Service und Wartung erfor­dern. Wer IT-Anlagen und Soft­ware zusammen beschafft, erhält oft eine bessere Gewähr­leis­tung als bei getrennter Bestel­lung.

VERBUND­GRUPPEN: oder Einkaufs­ge­nos­sen­schaften bekommen wegen ihres hohen Order­vo­lu­mens bessere Kondi­tionen als einzelne Kunden und geben diesen Preis­vor­teil größ­ten­teils an ihre Mitglieder weiter. Außerdem können Genos­sen­schaften ihre Mitglieder beim Einkauf gut beraten, weil sie Eigen­heiten und Anfor­de­rungen der Branche bezie­hungs­weise des Unter­neh­mens berück­sich­tigen. Mehr Infor­ma­tionen gibt es unter www.mittelstandsverbund.de.

Bei Fragen spre­chen Sie uns gerne an.

Quelle: TRIALOG, Das Unter­neh­mer­ma­gazin Ihrer Berater und der DATEV, Heraus­geber: DATEV eG, Nürn­berg, Ausgabe 01/2016