23. Februar 2022

HSP STEUER Bremen sichert Lebens­raum für Wild­bienen

Der Bremer Hof Kaemena legt Blüh­wiesen an, auf denen Wild­bienen ihre neue Heimat finden. HSP STEUER Bremen ist Pate für eine 5.000 Quadrat­meter große Fläche.

[ Dieser Beitrag wird von der Kanzlei HSP STEUER Bremen veröf­fent­licht ]

Umwelt­schutz ist derzeit in aller Munde – und das voll­kommen zu recht. Wir finden, dass sich jeder für den Schutz der Natur einsetzen sollte. Deshalb unter­stützen wir ein sehr inter­es­santes lokales Projekt. Der Hof Kaemena legt in Bremen-Ober­neu­land Blüh­flä­chen an, auf denen Wild­bienen Nahrung finden und nisten können. Dafür werden Acker­flä­chen genutzt, auf denen der Hof sonst Getreide anbauen würde. Als Blüh­pate unter­stützen wir das Projekt nicht nur ideell, sondern auch finan­ziell.

Warum müssen die Wild­bienen geschützt werden?

Viele Wild­bie­nen­arten sind gefährdet oder gar vom Aussterben bedroht. Sollten die Bestände weiter zurück­gehen, dann hätte dies auch für uns Menschen weit­rei­chende Folgen. Nutz­pflanzen wie Äpfel, Tomaten und Kaffee wären dann eben­falls von der Auslö­schung bedroht, was die Nahrungs­mit­tel­ver­sor­gung welt­weit auf den Kopf stellen würde. Damit es nicht so weit kommt, sind geeig­nete Maßnahmen zum Schutz der Wild­bienen gefragt – wie die Blüh­flä­chen vom Hof Kaemena. Die Macher haben dafür speziell eine Blüh­mi­schung aus etwa 30 Pflanzen zusam­men­stellen lassen, die teil­weise eben­falls immer seltener vorkommen. Die Mischung wird ausgesät, danach wird die Fläche weder gedüngt noch mit Pflan­zen­schutz­mit­teln behan­delt.

HSP STEUER Bremen sichert Lebensraum für Wildbienen

Das Projekt wird dauer­haft von einem Biologen und aner­kannten Experten für Wild­bienen betreut. Die Bera­tung hat durchaus ihren Preis, zudem ist die Umset­zung der Vorstel­lungen des Biologen recht aufwendig. Daher ist diese Vorge­hens­weise bei derar­tigen Projekten unüb­lich. Aber gerade dadurch wird das Projekt wert­voll und nach­haltig für die bedrohten Arten.

Warum sind lang­jäh­rige Projekte zum Schutz der Wild­bienen sinn­voll?

Das Projekt ist auf mehrere Jahre ausge­legt, um den Wild­bienen einen lang­fris­tigen Platz zum Nisten und Brüten zu bieten. Im Gegen­satz zu Honig­bienen, die ihren Bienen­stock haben, über­win­tern Wild­bienen in Röhren, die sie in den Boden bohren. Dort legen sie auch ihre Eier. Würde man also die Blüh­fläche nach einem Jahr auflösen, dann wären nicht nur die Nist­plätze zerstört, sondern auch die Eier. Es ist also der Vermeh­rung der Bienen überaus zuträg­lich, wenn sie sich für mehrere Jahre an der glei­chen Stelle nieder­lassen können.

Blumen­wiese für Bienen, nicht für Menschen

Wer übri­gens eine Wiese mit prächtig blühenden Blumen erwartet, der könnte enttäuscht sein. Denn die Pflanzen, mit denen Wild­bienen etwas anfangen können, sind eher unscheinbar und zählen nicht unbe­dingt zu den liebsten Blumen vieler Menschen. Manche Pflanzen gelten sogar als Unkraut und wurden in der Land­wirt­schaft über Jahr­zehnte bekämpft. Aber es kommt bei dem Projekt nicht auf die Optik an. Die Blüh­flä­chen sind für die Bienen da und nicht für die Menschen.

Seien Sie auch dabei!

Mit einer Fläche von 5.000 Quadrat­me­tern sind wir derzeit der zweit­größte Blüh­pate des Projekts. Wir freuen uns, dass darauf möglichst viele Wild­bienen ihre neue Heimat finden und die Popu­la­tion dieser Tierart wieder erhöhen. Wenn unsere Blüh­wiese im Früh­ling in voller Pracht erstrahlt und sich die ersten Bewohner ange­sie­delt haben, halten wir Sie gerne auf dem Laufenden. Hier erhalten Sie weitere Infor­ma­tionen über das Projekt und können auch selbst eine Paten­schaft über­nehmen. Und sollten Sie Inter­esse daran haben, die regio­nale Blüh­mi­schung von Saaten Zeller in Ihrem Garten auszu­säen, dann können Sie sie hier käuf­lich erwerben.


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