20. Juni 2024

Gemeinsam stark: Eine ereig­nis­reiche Erleb­nis­woche

In der Wohn­gruppe Haus am Bach wird das Konzept der erleb­nis­päd­ago­gi­schen Einzel­maß­nahmen einge­setzt, um die indi­vi­du­elle Entwick­lung der Kinder zu fördern. Zum Beispiel mit einer Erleb­nis­woche im Allgäu im letzten Winter.

Gemeinsam stark: Unter­stüt­zung für trau­ma­ti­sierte Kinder und Jugend­liche

Gesell­schaft­li­ches Enga­ge­ment hat in den Kanz­leien der HSP GRUPPE eine große Bedeu­tung. So unter­stützen einige Kanz­leien die Wohn­gruppe für trau­ma­ti­sierte Kinder und Jugend­liche „Haus am Bach“ des Wichern­stifts in Gander­kesee bei Olden­burg.

Der Wichern­stift hat sich die erleb­nis­ori­en­tierte Pädagogik auf die Fahne geschrieben. Sie soll den jungen Menschen durch die hohen Anfor­de­rungen an die Psyche und die körper­liche Leis­tungs­fä­hig­keit Selbst­ver­trauen und Selbst­wert­ge­fühl geben. Die Erleb­nis­päd­agogik des Haus am Bach umfasst unter anderem Grup­pen­ak­ti­vi­täten wie Kanu­touren oder Berg­wan­de­rungen, wobei beispiels­weise auch Erste Hilfe, GPS-Orien­tie­rung und Wetter­kunde gelehrt wird. Dies unter­stützen die Kanz­leien jeden Monat finan­ziell.

Der Wohn­grup­pen­leiter und Sozi­al­päd­agoge Ingo Schulz berichtet regel­mäßig über die Akti­vi­täten und Erleb­nisse der Gruppe. Dies selbst­ver­ständ­lich mit Zustim­mung der Kinder und Jugend­li­chen.

Das Projekt wird von folgenden HSP-Kanz­leien unter­stützt:

  • Berlin Nordost: HSP STEUER Frank Hampicke Berlin GmbH & Co. KG Steuer­beratungs­gesellschaft
  • Bram­sche: HSP STEUER Wobbe & Kemner PartG mbB Steuer­beratungs­gesellschaft
  • Bremen: HSP STEUER Bremen Sauer + Wind­horst + Düvel PartG mbB Steuer­beratungs­gesellschaft
  • Hamburg: HSP STEUER Zehrt & Partner mbB Steuer­beratungs­gesellschaft
  • Hamburg Nord: HSP STEUER Füllen­bach & Partner Steuer­beratungs­gesellschaft mbB
  • Hamburg West: HSP STEUER Hamburg-West GmbH & Co. KG Pletz & Strinkau Steuer­beratungs­gesellschaft
  • Hannover: HSP STEUER Henniges, Schulz & Partner Steuer­beratungs­gesellschaft mbB
  • Köln West: HSP Steuer + Wirt­schafts­prü­fung Nolden & Bougé Part­ner­schafts­ge­sell­schaft mbB Wirt­schafts­prü­fungs­ge­sell­schaft Steuer­beratungs­gesellschaft
  • Lich: HSP STEUER Pracht GmbH Steuer­beratungs­gesellschaft
  • Lohr am Main, Würz­burg, Peine/Edemissen, Hambühren: HSP STEUER Armin F. Schiehser Wirt­schafts- und Steuer­beratungs­gesellschaft mbH
  • Schloss Dieders­dorf: HSP STEUER Ziegen­hagen Kietzer Berlik PartGmbB Steuer­beratungs­gesellschaft
  • Wirges: HSP STEUER Heibel und Partner mbB Steuer­beratungs­gesellschaft
  • HSP GRUPPE Service­ge­sell­schaft mbH & Co. KG

Vielen Dank an Leiter Ingo Schulz für den nach­fol­genden Bericht.

Voller Vorfreude star­teten die Kinder und Jugend­li­chen des „Haus am Bachs“ in den frühen Morgen­stunden mit dem Zug ins Allgäu. Beson­ders die Aussicht auf den Schnee in den Bergen hat alle Kinder schon im Vorfeld begeis­tert.

Nach einer langen Zugfahrt waren dann endlich die ersten mit Schnee bedeckten Gipfel der Allgäuer Alpen zu sehen. Unser Ziel war die Jugend­bil­dungs­stätte des DAV im wunder­schönen Bad Hinde­lang. Hier hat uns schon unser Kurs­leiter Norbert mit einem extra auf unsere Gruppe zuge­schnit­tenen Kurs herz­lich in Empfang genommen. Trotz der langen und anstren­genden Anreise haben wir schon die erste Einfüh­rung in die Lawinen- und Schnee­schuh­wan­der­kunde bekommen und die Kinder und Jugend­li­chen konnten mit Spiel und Spaß den nächsten Tag mitge­stalten. Gemeinsam haben wir unsere erste Schnee­schuh­wan­de­rung geplant und vorbe­reitet. Nach dem Abend­brot hatten alle die Möglich­keit die Jugend­bil­dungs­stätte zu erkunden. Mit wunder­schönem Blick über Bad Hinde­lang gelegen haben die Kinder hier die Bould­er­halle, Mehr­zweck­halle und den Klet­ter­garten nutzen können.

Gemeinsam stark: Eine ereignisreiche Erlebniswoche

Am nächsten Morgen war es dann so weit und wir sind gemeinsam zu unserer ersten Schnee­schuh­wan­de­rung aufge­bro­chen. Je höher wir gewan­dert sind, desto tiefer wurde der Schnee. Das Wandern mit den Schnee­schuhen im Schnee war für jeden Teil­nehmer eine neue Erfah­rung, da niemand zuvor im Winter in den Bergen war. Auch das Wandern mit den sper­rigen und schweren Schnee­schuhen stellte eine ganz neue Heraus­for­de­rung für Alle da. Der starke und kalte Wind hat die Gruppe nicht abge­schreckt und so haben es alle bis zum Gipfel geschafft. Selbst der Kleinste Berg­steiger der Gruppe hat mit seinen 6 Jahren unter großen Anstren­gungen den Gipfel gemeis­tert. Stolz über unsere Leis­tung hat der Rückweg den Kindern ganz beson­ders Spaß gemacht. So konnten die Kinder bergab den Schnee für viele Rutsch­par­tien nutzen. Wieder in unserer Unter­kunft ange­langt haben wir gemeinsam den Tag ausge­wertet und den folgenden Tag geplant. Dieser sollte das High­light unserer Winter­tour werden. Geplant hierfür war eine Über­nach­tung im Schnee unter freiem Himmel.

Wir haben den folgenden Vormittag für eine ausführ­li­chen Planung unserer Über­nach­tung genutzt. Gemeinsam haben wir erar­beitet, was bei einer Über­nach­tung im Schnee wichtig ist und welche Mate­ria­lien wir hierfür benö­tigen. Das passende Winter­e­quip­ment konnten wir uns vor Ort in der Jugend­bil­dungs­stätte ausleihen. Zum Beispiel haben wir uns spezi­elle Winter­schlaf­säcke und Isomatten ausge­liehen, die uns gegen die Kälte schützen sollten. Gemeinsam haben wir die Ruck­säcke gepackt und unsere komplette Ausrüs­tung auf die Teil­nehmer verteilt. Voller Vorfreude sind wir nun in den Schnee gestartet. Der Platz für unser Nacht­lager hat sich auf einer schnee­be­deckten Lich­tung an einem kleinen Bach umgeben von Bergen befunden. Wir haben unsere Schnee­schuhe ange­zogen und unsere komplette Ausrüs­tung in unser Lager gebracht. Vor Ort haben wir uns unser Nacht­lager einge­richtet und Planen über die Schlaf­plätze gespannt. Nach getaner Arbeit konnten die Kinder im Schnee spielen, das Essen über dem Feuer zube­reiten, oder die Umge­bung weiter erkunden. Da es schnell dunkel und noch kälter wurde, haben wir die rest­liche Zeit des Abends am Feuer und in unseren Schlaf­sä­cken verbracht. Für viele Kinder war diese Nacht die erste unter freiem Himmel. Auch hatte niemand der Gruppe zuvor schon mal im Schnee über­nachtet. Von dieser gemein­samen Erfah­rung reden die Kinder auch noch Tage später.

Gemeinsam stark: Eine ereignisreiche Erlebniswoche

Die Schlaf­säcke haben uns die Nacht über ange­nehm warm­ge­halten, sodass wir alle gut in den nächsten Morgen starten konnten. Nach einem leckeren Früh­stück haben wir unser Lager abge­baut und langsam den Heimweg ange­treten. Gemeinsam haben wir in unserem Grup­pen­raum unsere Über­nach­tung reflek­tiert und ausge­wertet. In Gruppen hatten die Kinder hier die Möglich­keit in kleinen Präsen­ta­tionen von ihren Erfah­rungen unserer Tour zu berichten. Durch den großen fach­lich, theo­re­ti­schen Anteil unseres Programmes konnten die Kinder nicht nur durch die viele Praxis lernen, sondern auch durch Vorträge und Präsen­ta­tionen ihr Wissen erwei­tern.

Unser obli­ga­to­ri­sches Abschieds­essen führte uns dieses Mal zum Schnit­zel­wirt. Beson­ders nach so einer ereig­nis­rei­chen Über­nach­tung hatten Alle großen Hunger. Nun hieß es leider schon Abschied nehmen und Taschen packen. Auch unsere Heim­reise mit der Bahn war für die meisten Kinder ein großes Erlebnis.

Durch diese erleb­nis­päd­ago­gi­schen Maßnahmen schaffen wir es die Entwick­lung der Kinder und Jugend­li­chen nach­haltig positiv zu beein­flussen. Alle Bewohner unserer Wohn­gruppe haben eine trau­ma­ti­sie­rende Biografie erlebt. Die resul­tie­renden Folgen daraus sind diverse Persön­lich­keits­stö­rungen, Trau­ma­ti­sie­rungen und ein fehlendes Selbst­be­wusst­sein. Eine Schnee­schuh­wan­de­rung, das Über­nachten im Freien, oder auch nur die Präsen­ta­tion eines Vortrages wird so zu einer noch größeren Heraus­for­de­rung für die Kinder und Jugend­li­chen.

Das Haus am Bach bedankt sich herz­lich für diese einma­lige Möglich­keit eine erleb­nis­päd­ago­gi­sche Maßnahme im Winter durch­zu­führen. Beson­ders in dieser für uns neuen Jahres­zeit konnten die Kinder und Jugend­li­chen viele neue Erfah­rungen und Eindrücke sammeln. Beson­ders prägend hier war die Möglich­keit im Schnee zu über­nachten und einen Gipfel mit Schnee­schuhen zu errei­chen. Die Jugend­bil­dungs­stätte in Bad Hinde­lang hat den Kindern nicht nur die Erleb­nisse geschaffen, sondern diese auch mit einem lehr­rei­chen ökolo­gi­schen Schwer­punkt vermit­telt.

HSP CHARITY e. V.

Unter­nehmen der HSP GRUPPE bündeln ihr soziales und gesell­schaft­li­ches Enga­ge­ment im gemein­nüt­zigen Verein HSP CHARITY e. V., der auch offen für externe Spenden von Mandanten, Geschäfts­part­nern und Privat­per­sonen ist. Erfahren Sie mehr über HSP CHARITY und die unter­stützten Hilfs­pro­jekte.


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