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HSP STEUER Oliev, Sell & Partner Steuer­beratungs­gesellschaft

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HSP SUPPORT

Mit der HSP-Fern­be­treu­ungs­soft­ware, einer speziell für HSP erstellten Version der Support­soft­ware Team­Viewer, ermög­li­chen Sie Ihrem Berater nach explizit erteilter Zustim­mung Ihren PC über das Internet einzu­sehen und zu steuern. Der Berater wiederum kann Ihnen Einsicht auf den Bild­schirm­in­halt seines Rech­ners geben. Durch den gemein­samen Blick auf einen Bild­schirm oder durch das Steuern Ihres Rech­ners – online über Internet – können Fragen schnell und einfach geklärt werden.

Benach­rich­ti­gung Daten­schutz­vor­fall gem. Art. 34 DSGVO

Sehr geehrte Damen und Herren,

wir möchten Sie darüber infor­mieren, dass es bei der HSP STEUER Sell & Partner Steuer­beratungs­gesellschaft & HSP STEUER Oliev, Sell & Partner Steuer­beratungs­gesellschaft  zu einem IT-Sicher­heits- und Daten­schutz­vor­fall gekommen ist, von dem mögli­cher­weise auch perso­nen­be­zo­gene Daten betroffen sind, die Sie betreffen.

Was ist passiert?

Am 27.07.2026 wurden die E-Mail-Konten mindes­tens zweier Beschäf­tigter unserer Gesell­schaft durch bislang unbe­kannte Dritte kompro­mit­tiert. Nach den bishe­rigen Erkennt­nissen gelang es den Angrei­fern, sich Zugriff auf die Konten zu verschaffen, nachdem eine Beschäf­tigte auf einen Link in einer Phis­hing-E-Mail geklickt und dort ihr Pass­wort einge­geben hatte. Die Phis­hing-E-Mail stammte von einem zuvor kompro­mit­tierten E-Mail-Konto eines Mandanten.

Die Angreifer nutzten die kompro­mit­tierten E-Mail-Konten anschlie­ßend, um weitere Phis­hing-E-Mails an Mandanten und Beschäf­tigte zu versenden. Darüber hinaus besteht nach den bishe­rigen Erkennt­nissen die Möglich­keit, dass die Angreifer auf die in den E-Mail-Konten gespei­cherten Inhalte, Anhänge und Kontakt­listen zuge­griffen haben. Nach derzei­tiger Sach­lage kann nicht ausge­schlossen werden, dass diese Daten kopiert oder an Dritte über­mit­telt wurden.

Der Vorfall wurde am 28.07.2026 bekannt, nachdem ein Mandant uns über den Erhalt einer verdäch­tigen E-Mail infor­miert hatte.

Welche Daten können betroffen sein?

Nach dem derzei­tigen Stand der Ermitt­lungen können insbe­son­dere folgende perso­nen­be­zo­gene Daten betroffen sein:

  • Name und Kontakt­daten (z. B. E-Mail-Adresse),
  • Korre­spon­denz mit unserer Gesell­schaft einschließ­lich E-Mail-Anhängen,
  • steu­er­liche und lohn­steu­er­liche Unter­lagen,
  • Steuer- und Sozi­al­ver­si­che­rungs­num­mern,
  • Angaben zur Beschäf­ti­gung,
  • gege­be­nen­falls beson­dere Kate­go­rien perso­nen­be­zo­gener Daten gemäß Art. 9 DSGVO, insbe­son­dere Gesund­heits­daten oder Angaben zur Reli­gi­ons­zu­ge­hö­rig­keit (z. B. im Rahmen von Lohn­ab­rech­nungen).

Welche Daten im Einzel­fall tatsäch­lich betroffen sind, lässt sich derzeit noch nicht abschlie­ßend fest­stellen. Die tech­ni­sche und foren­si­sche Unter­su­chung dauert an.

Welche mögli­chen Folgen bestehen?

Da nicht voll­ständig ausge­schlossen werden kann, dass unbe­fugte Dritte Zugriff auf Ihre perso­nen­be­zo­genen Daten hatten, empfehlen wir Ihnen, in der nächsten Zeit beson­ders aufmerksam zu sein. In Einzel­fällen könnten die Daten beispiels­weise für uner­wünschte Kontakt­auf­nahmen oder Betrugs­ver­suche genutzt werden. Ebenso ist es möglich, dass Dritte versu­chen, sich unter Verwen­dung Ihrer Daten als vertrau­ens­wür­dige Personen oder Unter­nehmen auszu­geben. Je nach Art der betrof­fenen Daten können zudem verein­zelt weitere Risiken, wie etwa ein Miss­brauch der Iden­tität oder finan­zi­elle Nach­teile, nicht voll­ständig ausge­schlossen werden.

****Bitte beachten Sie folgende Vorsichts­maß­nahmen****:

  1. Vorsicht bei E-Mails: Seien Sie beson­ders aufmerksam bei E-Mails, die
  2.     scheinbar von unserer Kanzlei stammen und Links oder Anhänge enthalten.
  3. Verdäch­tige Inhalte nicht öffnen: Öffnen Sie keine verdäch­tigen Links oder Datei­an­hänge und geben Sie insbe­son­dere keine Zugangs­daten auf verlinkten Inter­net­seiten ein.
  4. Zugangs­daten umge­hend sichern: Sollten Sie aufgrund einer entspre­chenden E-Mail bereits Zugangs­daten einge­geben haben, ändern Sie diese bitte unver­züg­lich. Verwenden Sie nach Möglich­keit für verschie­dene Dienste unter­schied­liche Pass­wörter und akti­vieren Sie eine Mehr-Faktor-Authen­ti­fi­zie­rung.

Beob­achten Sie Ihre Konten und sons­tigen perso­nen­be­zo­genen Daten aufmerksam auf unge­wöhn­liche Akti­vi­täten und seien Sie bei uner­war­teten Kontakt­auf­nahmen beson­ders vorsichtig.

Wir möchten ausdrück­lich darauf hinweisen, dass dieser Vorfall keinen Zugriff auf das DATEV‑Rechenzentrum und die dort gespei­cherten steu­er­li­chen Daten unserer Mandanten ermög­licht hat. Die Systeme im DATEV‑Rechenzentrum sind nach unver­än­dert sicher und blieben von dem Vorfall unbe­rührt.

Welche Maßnahmen haben wir ergriffen?

Unmit­telbar nach Bekannt­werden des Vorfalls wurden umfang­reiche tech­ni­sche und orga­ni­sa­to­ri­sche Maßnahmen einge­leitet.

Hierzu gehören insbe­son­dere:

  • unver­züg­liche Sper­rung der kompro­mit­tierten Benut­zer­konten,
  • Sper­rung weiterer verdäch­tiger Konten im Rahmen der laufenden Unter­su­chung
  • Einlei­tung einer foren­si­schen Unter­su­chung durch unseren externen IT-Dienst­leister,
  • Meldung des Daten­schutz­vor­falls an die zustän­dige Daten­schutz­auf­sichts­be­hörde gemäß Art. 33 DSGVO,
  • laufende Über­prü­fung und weitere Verbes­se­rung unserer tech­ni­schen und orga­ni­sa­to­ri­schen Sicher­heits­maß­nahmen.

Die tech­ni­schen Unter­su­chungen sind derzeit noch nicht abge­schlossen. Sollten sich neue Erkennt­nisse ergeben, die Ihre perso­nen­be­zo­genen Daten betreffen, werden wir Sie hier­über selbst­ver­ständ­lich infor­mieren.

Kontakt

Sollten Sie Fragen zu diesem Vorfall oder zur Verar­bei­tung Ihrer perso­nen­be­zo­genen Daten haben, können Sie sich jeder­zeit an uns wenden